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1929 - 1973 Flathead

Das Jahr 1929 gilt gewiss nicht als eines der besten in der Geschichte der USA. Doch obschon alles vom Zusammenbruch der Börse, vom „Schwarzen Freitag“, überschattetet wurde, sahen die ersten Monate bis es dann im Oktober eskalieren sollte, bei Harley Davidson in Milwaukee noch ganz freundlich aus. Zwei neue Motorräder mit Ricardo-Brennräumen gaben ihr Debüt.
Zum einen handelte es sich um eine von 350 ccm auf 500 ccm aufgebohrte und verbesserte Einzylinder (Modellreihe C) mit 30,50 cubic inch. Diese 500er Einzylinder (Single) war in den USA auch lange unter dem Namen »Thirty-fifty« bekannt.

Des Weiteren brachte Harley Davidson ebenfalls 1929 die rundum neue und für die Firmengeschichte außergewöhnlich wichtig werdende 45 cubic inch und damit einen Hubraum von 750 ccm, aufweisende Zweizylinder heraus. Die Ventile befanden sich nicht im Zylinderkopf, sondern waren seitlich angeordnet. Der sehr wartungsfreundliche Motor verfügte über eine Druckumlaufschmierung und die Zylinderköpfe waren leicht auszubauen. Im ersten Modelljahr wurde diese auch unter dem Namen »Fourty-fifty« bekannte Modellreihe in drei Varianten angeboten. Das Standard Modell (Modell D), als niedrig verdichteter Beiwagen- und Arbeitsgaul, dann das höher verdichtete Modell (Modell DL), sowie die hochverdichtete Sportversion (Modell DLD).
Trotz der zahlreichen anfänglichen Kinderkrankheiten sollte die 750er Flathead die Maschine mit der längsten Produktionsdauer im ganzen Harley Davidson Programm werden. Die »45«, 750er Flathead mit ihren flächigen Kühlrippen, dem Tropfentank und den Trittbrettern, dem im Rahmenrohr gefederten Ledersattel und den zusammenlaufenden Auspuffrohren läutete diese Modellreihe in der schwärzesten Depression - allerdings nur schwer vernehmbar - das goldene Zeitalter der Marke ein. 1973 rollte mit dem '74er Modell die letzte Maschine der 750 Kubik-Serie vom Montageband.

Das Jahr 1929 gilt gewiss nicht als eines der besten in der Geschichte der USA. Doch obschon alles vom Zusammenbruch der Börse, vom „Schwarzen Freitag“, überschattetet wurde, sahen die ersten... mehr erfahren »
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1929 - 1973 Flathead

Das Jahr 1929 gilt gewiss nicht als eines der besten in der Geschichte der USA. Doch obschon alles vom Zusammenbruch der Börse, vom „Schwarzen Freitag“, überschattetet wurde, sahen die ersten Monate bis es dann im Oktober eskalieren sollte, bei Harley Davidson in Milwaukee noch ganz freundlich aus. Zwei neue Motorräder mit Ricardo-Brennräumen gaben ihr Debüt.
Zum einen handelte es sich um eine von 350 ccm auf 500 ccm aufgebohrte und verbesserte Einzylinder (Modellreihe C) mit 30,50 cubic inch. Diese 500er Einzylinder (Single) war in den USA auch lange unter dem Namen »Thirty-fifty« bekannt.

Des Weiteren brachte Harley Davidson ebenfalls 1929 die rundum neue und für die Firmengeschichte außergewöhnlich wichtig werdende 45 cubic inch und damit einen Hubraum von 750 ccm, aufweisende Zweizylinder heraus. Die Ventile befanden sich nicht im Zylinderkopf, sondern waren seitlich angeordnet. Der sehr wartungsfreundliche Motor verfügte über eine Druckumlaufschmierung und die Zylinderköpfe waren leicht auszubauen. Im ersten Modelljahr wurde diese auch unter dem Namen »Fourty-fifty« bekannte Modellreihe in drei Varianten angeboten. Das Standard Modell (Modell D), als niedrig verdichteter Beiwagen- und Arbeitsgaul, dann das höher verdichtete Modell (Modell DL), sowie die hochverdichtete Sportversion (Modell DLD).
Trotz der zahlreichen anfänglichen Kinderkrankheiten sollte die 750er Flathead die Maschine mit der längsten Produktionsdauer im ganzen Harley Davidson Programm werden. Die »45«, 750er Flathead mit ihren flächigen Kühlrippen, dem Tropfentank und den Trittbrettern, dem im Rahmenrohr gefederten Ledersattel und den zusammenlaufenden Auspuffrohren läutete diese Modellreihe in der schwärzesten Depression - allerdings nur schwer vernehmbar - das goldene Zeitalter der Marke ein. 1973 rollte mit dem '74er Modell die letzte Maschine der 750 Kubik-Serie vom Montageband.